Verträge lesen. Verhandeln. Honorar sichern.

Was Planer in der TGA im Lehrgang konkret lernen.

IWW-Lehrgang
Honorarmanagement in der TGA

Die Kenntnis der geschuldeten Leistung und das Honorar gehören eng zusammen und ermöglichen nicht nur lukrative Spielräume in der Angebotsphase, sondern auch bei der Vergütung zusätzlicher Leistungen. Dazu gehört allerdings auch das Wissen über die notwendige Leistungstiefe in den verschiedenen Leistungsphasen und Anlagengruppen. Da die HOAI zunehmend an Bedeutung verliert, wird das „Arbeiten“ mit dem Vertrag während des gesamten Projektverlaufs in Zukunft entscheidend sein.


Insbesondere für ein erfolgreiches Nachtragsmanagement ist die richtige technische Interpretation des Vertrags und die Weitergabe dieses Wissens an Ihre Mitarbeiter von essenzieller Bedeutung. Das umfasst sowohl die Kenntnis der Teilleistungen als auch die Abgrenzung zwischen Grund- und Besonderen Leistungen. In der TGA ist dabei die VDI 6026 von besonderer Bedeutung, da diese immer häufiger als Vertragsgrundlage zum Einsatz kommt.

Die Lehrgangsinhalte und -ziele

Praxisnahes Wissen

Der erste Tag steht voll im Zeichen der Wissensvermittlung. Es werden HOAI-Grundlagen vertieft und aufgezeigt, wie Angebote zu gestalten und Verträge zu analysieren sind. Dabei wird auch auf BIM und die Urkalkulation von Planerverträgen eingegangen. Ziel ist es, ohne juristisches „Hochreck“ mit einfachen praktischen Werkzeugen klare Anspruchsgrundlagen zu schaffen, um die Wirtschaftlichkeit Ihrer Projekte zu steigern.

Verhandlungsvorbereitung

Den Auftrag zu bekommen ist gut – aber zu welchem Honorar und unter welchen Rahmenbedingungen? Genau das entscheidet sich in der Vertrags- und Honorarverhandlung. Ist der Vertrag eindeutig oder birgt er Risiken? Welches Honorar ist angemessen? Mit welchem Auftraggeber haben Sie es zu tun? Wie können Sie ihn steuern? Ist er entscheidungsfreudig?

Verhandlungsstrategien entwickeln

Am zweiten Tag entwickeln Sie praxisnahe Strategien für reale Verhandlungssituationen. Themen und Problemstellungen werden gezielt auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Auf Basis Ihrer Praxiserfahrungen werden Ansätze analysiert, Erfahrungen ausgetauscht und Tipps diskutiert. Dabei wird auch die Perspektive von Bauherren und ausführenden Firmen einbezogen. Sie lernen, wie ein kooperativer Ansatz die Grundlage für gemeinsamen Projekterfolg schafft.